1
   
pfeil

In Vorbereitung:

Nicht ein Readymade -
20 Künstler und Künstlerinnen erforschen Duchamp

In den letzten Jahrzehnten haben zahlreiche Künstler und Künstlerinnen das facettenreiche Werk von Marcel Duchamp intensiv untersucht. Erstmals werden jetzt die wichtigsten (derzeit 20) Positionen jener Künstlerinnen und Künstler versammelt und vorgestellt, die sich viele Jahre oder ihr ganzes Leben lang obsessiv mit dem Avantgarde-Heros befasst haben. Die künstlerischen Zugänge zu Marcel Duchamp unterscheiden sich grundsätzlich von den kunsthistorischen Ansätzen. Sie sind anschaulicher, subjektiver, vielfältiger, assoziations- und einfallsreicher und meistens auf der Höhe der Zeit. Mit anderen Worten, während die Wissenschaft sich auf Varianten der Interpretation beschänkt, gehorcht die Kunst keinem Regelkanon. Sie ist und bleibt daher immer aktuell.

An den Universitäten ist eine subjektiv-ahistorische Kunstgeschichte verpönt, obwohl immer mehr Museen sich der Interpretation ihrer Bestände durch Literatur, Musik, Tanz öffnen (z.B. Ganymed-Dreaming im Kunsthistorischen Museum). Im Textarchiv befindet sich mit Der Preis des Bourdalou ein neuer Text, in welchem ein fiktionaler Ansatz versucht und der oszillierende Begriff „Readymade“ vermieden wird.

 

Erschienen:

FAUX VAGIN
Marcel Duchamps letztes Readymade

käfer

ISBN 978-3-7757-3930-6
http://www.hatjecantz.de/marcel-duchamps-letztes-readymade-6349-0.html
http://www.museum-schwerin.de/headnavi/forschung-wissenschaft/duchamp-forschungszentrum/

Vierter Band der Duchamp-Pentalogie
1.: Robert Musil und Marcel Duchamp, Klagenfurt 1982
2.: Bereites Mädchen Ready-made, Klagenfurt 1983
3.: Marcel Duchamps Unbekanntes Meisterwerk, Klagenfurt 1986

*

Wiederabdruck von
Bild-Sprache (1974) in:
Josef Bauer. Werke 1965 - Heute. Works 1965 - Today
Grazer Kunstverein - Sternberg Press, Berlin, 2014, S.6-11

Wiederabdruck eines Auszugs von
Zur Architektur des Sitzens (1974) in:
Hier steht ein Sessel - Sessel, Hocker, Stuhl in der Kunst.
Galerie im Traklhaus, Salzburg.Verlag Jung und Jung, Salzburg 2014, S.13-15

*