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Thomas Zaunschirm: Max Weiler (1910-2001) - Inhalt:
Max Weiler (1910-2001) schuf das monumentale Meisterwerk Wie eine Symphonie (Eitempera auf Leinwand, 500x630 cm) achtzigjährig für einen Hörraum der Salzburger Landesausstellung Mozart – Bilder und Klänge (1991) im Schloß Kleßheim. Weiler liebte seit seiner Studienzeit an der Wiener Akademie Großformate. Schon 1936 malte er einen sieben Meter hohen Thronenden Christus. Nicht nur in den zahlreichen Aufträgen im öffentlichen Raum überwindet er immer wieder in allen Techniken von der Zeichnung bis zum Mosaik die Grenzen der Leinwandbilder. Noch im hohen Alter widmete er sich den Problemen und Möglichkeiten der Expansion aller Maßstäbe. Nicht immer stehen Innenräume für derartige Bilder zur Verfügung.
Von seiten der Salzburger Festspiele bestand seit langem der Wunsch, Weilers Hommage à Mozart einem großen Kreis von Freunden der Musik und bildenden Künste in den Festspielhäusern zu zeigen. Dass das Gemälde als Dauerleihgabe der Max-Weiler-Privatstiftung seit dem Sommer 2008 im Karl-Böhm-Saal seinen repräsentativen Ort findet, bietet Gelegenheit, die vielfältigen Aspekte des komplexen Werkes erneut zu betrachten und an Weilers langjährige Beziehungen zu Clemens Holzmeister, dem Architekten der Festspielhäuser, und zur Stadt Salzburg zu erinnern. Thomas Zaunschirm stellt in seinem Text auch die Frage nach dem in der Moderne spannungsreichen Verhältnis von Malerei und symphonischer Musik.
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